Die Deutsch-Estnische Gesellschaft Berlin und das Finnland- Institut laden herzlich ein:
Verdrängte Erinnerungen. Ein estnisches Frauenschicksal
Ort: Finnland-Institut, Georgenstr. 24 (1.OG), 10117 Berlin
Hauptveranstalter/Auskunft: Deutsch-Estnische Gesellschaft Berlin e.V.
Imbi Paju, 1959 in Estland geboren und aufgewachsen, lebt jetzt in Helsinki. Sie hat am Humanistischen Institut in Tallinn, an der Universität und an der Theater-Akademie in Helsinki studiert. Sie ist als Journalistin, Dokumentarfilmerin und Schriftstellerin tätig und berichtet aus Finnland für u.a. Sönumileht, Eesti Päevaleht und Eesti Raadio. Imbi Paju hat ein Buch zum Film geschrieben, das auf Finnisch, Estnisch und Schwedisch erschienen ist.
Seit mehred.sdren Jahren erforscht Manfred Eichel die Kulturszenen der neuen EU-Staaten Osteuropas. Über seine Erfahrungen hat er 2005 ein Buch mit dem Titel „Europa für Szenegänger – Begegnungen in Galerien, Clubs und Kneipen“ geschrieben und 2001 die Talkreihe „Europe United“ in Kooperation mit dem ART FORUM BERLIN, der Messe für zeitgenössische Kunst, ins Leben gerufen. Jahr für Jahr hat er seither die Chancen und Stolpersteine der kulturellen Zusammenarbeit in Europa mit Kuratoren, Kritikern und Künstlern diskutiert.
2007 ist das erste Jahr, in dem es nicht nur einen Talk zum Thema „Estland“ geben wird, sondern es wird auch Anschauungsmaterial dafür nach Berlin geliefert.
Die Ausstellung Ich war hier, wird mit Werken von 13 jungen, spannenden und bekannten Künstlern aus Estland aufwarten und kann als Produkt einer künstlerischen und europäischen Kollaboration von Hanno Soans, Kurator des im Februar letzten Jahres eröffneten Kunstmuseum der Hauptstadt Tallinn und Manfred Eichel angesehen werden. Gemeinsam konzipierten sie die Ausstellung, die von Hanno Soans kuratiert wird.
Berliner Philharmoniker, Neeme Järvi, Hélène Grimaud
27., 28., und 29.9.2007, Berlin
Im Programm: Bartók und Rott.
Ort: Berliner Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Info: www.berliner-philharmoniker.de/
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Talk auf dem ART FORUM BERLIN
am 2.10. 2007, 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Talk Lounge, Palais am Funkturm, Masurenallee,14055 Berlin, S- Bahn: Messe Nord / ICC, Eintritt: 15 / 10 Euro
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Europe United – Die zeitgenössische Kunstszene in Estland
Die Veranstaltung aus unserer Reihe Europe United widmet sich in 2007 Estland. Welche Rolle spielt die bildende Kunst in der Estland? Wie wirkt die dortige Kulturpolitik auf Institutionen und den Kunstmarkt? Welche Veränderungen ergeben sich aus der EU-Mitgliedschaft? Sind neue Synergiemöglichkeiten und Kooperationen entstanden, und wie könnte man diese effizienter befördern? Eine Diskussion zu Chancen und Stolpersteinen der kulturellen Zusammenarbeit im neuen Europa.
(in Kooperation mit und unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung, von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung)
mit:
Ene-Liis Semper, Künstlerin, Tallinn
Sirje Helme, Direktorin, Kumu Kunstmuseum Tallinn, Tallinn
Hanno Soans, Kurator / Programm Direktor, Kumu, Tallinn
Giedre Bartelt, Galeristin, Berlin
Moderation: Manfred Eichel, Kulturjournalist, Berlin
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Konzert
des Kirchenbauvereins St. Augustinus zu Berlin, in der Kirche St.Augustinus, Dänenstraße 17/18, 10439 Berlin – Prenzlauer Berg, (S4 + U2 Schönhauser Allee)
am 13. Oktober 2007, 13.00 Uhr
Programm:
Johann Valentin Meder - Chaconne
Johann Friderich la Trobe - Trio D-dur Allegro - Menuett-Vivace
Arvo Pärt - 'Spiegel im Spiegel'
John Allison Campbell - Serenata op 8
Jean Sibelius - Duo, Romanze op 78
Ella von Schultz - Adaiewsky - Berceuse Estonienne
Ausführende:
Urmas Vulp, Violine
Viljar Kuusk, Bratsche
Heiki Mätlik, Gitarre
Johann Valentin Meder ( 1649-1719) studierte zunächst in Leipzig. Nachdem er in Lübeck Buxtehude getroffen hatte, kam er als Kantor an das Gymnasium zu Reval (Tallinn). Später war er Kapellmeister an St.Marien in Danzig, Domkantor in Königsberg und Organist in Riga.
Johann Friderich la Trobe (1766-1845) wurde in Jena ausgebildet.
Seine letzten Lebensjahrzehnte verbrachte er in der Universitätsstadt Tartu, wo er zu einer markanten Persönlichkeit der älteren estnischen Musikgeschichte wurde.
Ella Adaïewsky (1846-1926) geb. in Sankt Petersburg, gest. in Bonn, bekannt auch unter ihrem Geburtsnamen Elisabeth von Schultz bzw. Elisabeth von Schultz-Adaïewsky und dem Pseudonym Bertramin war Pianistin und Komponistin.
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Lembe Lokk tritt mit ihrem Pianisten Vincent Piot noch einmal auf:
Donnerstag, 31.Mai 2007 ab 20.30 Uhr
im OXIDENT – Frankfurter Allee 53 (2.Hof) 10247 Berlin ( U5 Samariterstr.)
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Samstag, 2.Juni 2007, 20.00 bis 23.00 Uhr
findet die BERLINER GLASNACHT statt, bei der Sie Glasobjekte der estnischen Künstlerinnen Eeva Käsper, Viivi-Ann Keerdo und Tiina Sarapu „erleben“ können.
Flyer zur Veranstaltung
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Das Baltische Mitsommerfest findet in diesem Jahr statt am:
Freitag, 22.Juni 2007 ab 18.00 Uhr
im Garten der Europäischen Akademie Berlin
Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin-Grunewald
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Konzerte des estnischen Chores aus Pöltsamaa
Programm: Geistliche Musik und Volkslieder aus Estland aus 3 Jahrhunderten, 2 deutsche Lieder, Ausführende: Chor der ev.-lutherischen Kirchengemeinde Pöltsamaa, Klavier: Taimi Gerastsenko, Leitung: Reet Sester, Konzerte:
Freitag, 29.Juni 2007, 20.00 Uhr
Kirche zur Heimat, Berlin – Zehlendorf, Heimat 27
Sonntag, 1. Juli 2007, 17.00 Uhr
Andreaskirche Teltow, Breite Straße
Montag, 2. Juli 2007, 17.00 Uhr
Wohnstift Otto Dibelius, Berlin-Mariendorf
Hausstockweg 57
(weitere Informationen unter: www.kirchenkonzerte-teltow.de)
Mittwoch, 4. April 2007: Estnischer Studenten-Stammtischl um 19 Uhr im Hackbarth´s, Auguststr. 69a, (U8
Rosenthaler Platz).
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Dienstag, 10. April und Donnerstag, 31. Mai 2007 ist die wunderbare estnische Sängerin Lembe Lokk wieder zu zwei Konzerten in Berlin, Verantsaltungsort: Oxident, Frankfurter Allee 53 (2. Hof), 10247 Berlin - www.oxident.de - Eintritt: 5€
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Donnerstag, 19. April 2007, 21.00 Uhr wird im der estnische Film: „Stiilipidu“ ( Shop of Dreams) gezeigt, Veranstaltungsort: Club der polnischen Versager, Torstr. 66, Berlin-Mitte (U2 Rosa-Luxemburg Platz).
Alice, Ada und Jana, drei Freundinnen und Kostümdesignerinnen werden umständehalber quasi über Nacht zu Unternehmerinnen. Ihr Kostümverleih und „Make-up Service“ wird von Menschen besucht, die auf der Suche nach einer neuen Identität für die Nacht sind.
Regie: Peeter Urbla, Buch: Peeter Urbla und Mo Blackwood, Kamera: Mait Mäekivi, Produktion: Anneli Ahven, mit: Maarja Jakobson, Anne Reemann,Evelin Pang, Karol Kuntsel, Meelis Rämmeld.
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Montag, 23. April 2007, 19.30: am „Welttag des Buches“ lädt die neue Buchhandlung „Mare Balticum“ in Berlin-Charlottenburg, Sybelstr. 44-45, 10629 Berlin zu einer Lesung mit literarischen Texten über Estlands Hauptstadt ein. Der Eintritt ist frei.
Autoren aus drei Jahrhunderten wie Jaan Kross, Cees Noteboom, Camilla v. Stackelberg, Lennart Meri, August Wilhelm Hupel und Debora Vaarandi liefern ironische, eigenwillige oder überraschende Blicke auf Tallinn /Reval.
Sabine Schmidt, promovierte Germanistin und Herausgeberin des Tallinn – Bandes der Buchreihe „Europa erlesen“ im Wieser-Verlag, sowie der Buchhändler, Lektor, Verleger und Rezitator Helker Pflug werden gemeinsam den Abend gestalten. Neben jeder Menge vorgelesener Buchstaben wird es auch ein paar Sakuski geben……
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Montag, 30. April 2007, 23.10 Uhr zeigt ARTE den Film „Estland mon amour“ von Sibylle Tiedemann.
Montag, 26.März 2007 um 20.00 Uhr
findet eine „Nachlese“ der Leipziger Buchmesse statt, bei der auch Jan Kaus zu erleben ist, der als Autor, Essayist, Rezensent und Übersetzer tätig ist. Seit 2004 ist er Vorsitzender des Estnischen Schriftstellerverbandes.
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97 / Kulturbrauerei 10435 Berlin - Mitte
U 2 , Tram 12, die Busse M1 und M10 Haltest. Eberswalder Strasse
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Film am Sonntag
“Der Drummer”
Der Film „Der Drummer“ von der Regisseurin Liis Kolle portraitiert den armlosen Schlagzeuger Dieter (Didi) Resch. Seine Erzählung darüber, wie er Musiker geworden ist, wechselt mit Abschnitten einer Bandprobe mit „broken“.
Ausführlich berichtet Didi vom Musikunterricht im Rehazentrum Heidelberg, den Schulbands und seiner weiteren Laufbahn als Schlagzeuger. Sein Humor, sein Optimismus und seine Wärme sind einfach ansteckend. Er ist ein Mensch, der das (scheinbar) Unmögliche möglich gemacht hat.
Regisseurin und Hauptdarsteller werden Anwesend sein und stehen nach dem Film zum Gespräch zur Verfügung.
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I am an artist, I love myself
26. Oktober - 22. Dezember 2006. Di - Sa 14 - 18 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 26. Oktober 19 - 21 Uhr
GIEDRE BARTELT GALERIE
Linienstr. 161/ Ecke Kleine Hamburger Str., 10115 Berlin
Fotografische Selbstporträts:
Arnis Balcus/ LV, Anda Bankovska/ LV, Kostas Bogdanas/ LT, Violeta Bubelyte/ LT, Bogna Burska/ PL, Andrey Chezhin/ RU, Michael Jochum/ D, Toomas Kalve/ EST, Peeter Linnap/ EST, Annegret Soltau/ D
&
Selbstporträts der Maler:
Audrone Petrasiunaite/ LT, Julijonas Algimantas Stankevicius/ LT, Povilas Ricardas Vaitiekunas/ LT
Das Selbstporträt gehört zu den interessantesten Genres der bildenden Kunst. Wie verhält es sich damit in extremen gesellschaftlichen Situationen, etwa in der Zeit der letzten politischen Umbrüche? Oder auch in Gesellschaften, die - historisch bedingt - bestimmte sozialpolitische und daraus resultierende kulturelle Prozesse und Kunstentwicklungen nur in Ansätzen oder als "cultural lag" wahrnehmen können?
Die Selbstporträts der Ausstellung "I am an artist, I love myself" entstammen dem Teil der Ostseeregion - Baltische Staaten, St. Petersburg/ Rußland, Polen und Deutschland -, die von solchen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten heimgesucht wurden. Der Umgang mit dem Thema ist hier deshalb nicht nur geschlechts- oder altersspezifisch geprägt, sondern richtet sich nach generationsbedingten historischen Erfahrungen.
Das titelgebende Werk der Ausstellung - die Leuchtkästen mit der zweisprachigen Inschrift "I am an artist, I love myself" von Kostas Bogdanas (*1961) - kann nicht primär als abbildende Kunst verstanden werden. Das Motto, das dieses Werk intendiert, ist aber der Schlüssel zum Thema. Es umreißt das notwendige Selbstverständnis eines Künstlers auf dem Weg zum Erfolg sowohl in einer marktwirtschaftlichen als auch in einer sozialistischen Gesellschaft. Hat man in der ersteren den Künstler zum Malerfürsten "geadelt", so konnte er im Sozialismus als Prophet oder Messias verehrt werden.
Die Schau soll möglichst unterschiedliche künstlerische Positionen und Techniken innerhalb des Mediums Fotografie präsentieren. So reichen die Werke von handabgezogenen Silbergelatineprints und Fotocollagen über die eigenhändig oder vom Labor angefertigten C-Prints und Fotovernähungen (Annegret Soltau) bis Videokunst und den o. g. Leuchtkästen. Es handelt sich dabei um tagebuchartige Schnappschüsse, Selbstinszenierungen, Dokumentationen von Aktionen und um Konzeptfotografie. Den Fotoarbeiten werden Zeichnungen und Gemälde von drei führenden litauischen Malern gegenübergestellt.
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4. Europäisches Musikfest EUROPAMUSICALE „Wege des Nordens“ November 2006 und 2007
Mit dem 4. Europäischen Musikfest EUROPAMUSICALE „Wege des Nordens“ widmet sich EUROPAMUSICALE der reichen, vielfältigen und lebendigen Kultur Nordeuropas. Die fünf nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden und die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen werden die Kultur ihres Landes - von der Musik über Literatur und Film bis hin zur Bildenden Kunst - in Deutschland in München und Berlin und anderen europäischen Ländern vorstellen. Die spezifische, in mancherlei Aspekten unterschiedliche, aber in vielerlei Hinsicht auch eng miteinander verwandte Kultur der Länder in Europas Norden wird so in der Mitte Europas intensiv erlebbar. Das Festival findet in zwei Teilen - im Herbst 2006 (8. bis 15.
November) und im Herbst 2007 (3. bis 18. November) - statt.
Namhafte Musiker und Musikensembles der nordischen und baltischen Länder sind eingeladen, sich in Sinfonie- und Kammermusikkonzerten zu präsentieren und das Publikum mit der Musiktradition ihres Landes von der Klassik über die Moderne bis hin zu Jazz- und U-Musik bekannt zu machen. Durch die große Spannweite des Programms werden zahlreiche und unterschiedlichste Musikliebhaber und insbesondere die jungen Musikhörer erreicht.
Schriftsteller, Regisseure und Schauspieler werden die nordischen und baltischen Länder in den anderen Kunstsparten und spartenübergreifenden Projekten vertreten.
Darüber hinaus animiert EUROPAMUSICALE deutsche Profi-, Hochschul- und Laienensembles, Musik der nordischen und baltischen Länder einzustudieren, im Rahmen des Festivals darzubieten und letztendlich in ihr Konzertrepertoire aufzunehmen. Durch die Anregung einheimischer Ensembles, sich mit nordischer Musik und baltischer Musik zu beschäftigen, wirkt EUROPAMUSICALE über das eigentliche Festivalereignis hinaus und wird im besonderen Maße dem Leitgedanken von EUROPAMUSICALE, die Menschen Europas über die Musik mit der Kultur ihrer europäischen Nachbarn bekannt zu machen, gerecht. Die Auseinandersetzung mit nordischer und baltischer Kultur findet so aktiv statt und kann im Rahmen von Kooperationen mit nordischen und baltischen Institutionen und in an das Festival anschließenden Austauschprogrammen noch weiter vertieft werden.
Das Festival wird in enger Kooperation mit den Botschaften der fünf nordischen und drei baltischen Länder in Berlin organisiert.
Weitere Informationen zu Festival und Programm gibt es im Internet unter www.europamusicale.com
Do, 9. November 2006, 20:30 Uhr, Großer Saal der Philharmonie Berlin Orchester Norden Eri Klas (Leitung) Alexander Gilman (Violine) Gustav Holst: Die Planeten, op. 32 Jean Sibelius:
Violinkonzert d-Moll, op. 47 Marie Samuelsson: Fear and Hope (Ein Auftragswerk des Nordic Music Committee) Mit freundlicher Unterstützung der WestLB AGUnter der Schirmherrschaft von Ján Figel, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Bildung, Ausbildung, Kultur und Vielsprachigkeit
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Mihkel Kütson gewinnt den Deutschen Dirigentenpreis 2006
In einem spannenden Finale in der Berliner Philharmonie setzte sich am Sonntag, 8. Oktober 2006 der 1971 in Tallinn (Estland) geborene Mihkel Kütson durch.
Direkt im Anschluss an das Finalkonzertes konnte der 35jährige Nachwuchsdirigent den mit 15.000 EUR dotierten Preis entgegennehmen. Mit diesem sind auch mehrere Gastdirigate verbunden: unter anderem ein Engagement bei dem grandios aufspielenden Orchester des Finalkonzertes, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
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BALTIC FILM FESTIVAL BERLIN 2006
05. Oktober - 10. Oktober 2006 im BABYLON BERLIN MITTE (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin)
Programmintro
Das vollständige Festivalprogramm
CInefacts Estland, Lettland, Litauen
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DER DEUTSCHE DIRIGENTENPREIS
Sonntag, 8. Okober 2006, um 16:00 in der Philharmonie Berlin dirigieren die Preisträger
Hendrik Vestman: Johannes Brahms – Haydn – Variationen
Mihkel Kütson: Mauris Ravel - Daphnis et Chloé
Evan Christ: Igor Strawinsky – Der Feuervogel
Am 8. Oktober 2006 wird in der Philharmonie in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Köhler Horst Köhler zum ersten Mal der Deutsche Dirigentenpreis vergeben. Mit 35.000 € Preisgeld und umfangreichen weiteren Fördermaßnahmen durch Gastdirigate ist der Preis weltweit eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Dirigenten. Der Deutsche Musikrat mit seinem Dirigentenforum, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die BHF-BANK-Stiftung kooperieren bei diesem Vorhaben.
Die Vergabe des Deutschen Dirigentenpreises ist Bestandteil und prominenter Ausdruck der bedeutendsten Förderstruktur für junge Dirigenten in Deutschland: des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. Die Auswahl der Dirigenten, die für die Finalrunde mit dem Deutschen Symphonieorchester zugelassen werden, wird über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren getroffen. Kriterium ist nicht mehr der kurze Augenblick des Wettbewerbs, sondern die künstlerische Arbeit der Kandidaten in mehreren Arbeitsphasen und Konzertwochen. Begleitet werden sie dabei durch Juroren, die im Beirat des Dirigentenforums engagiert sind.
In der Jury der Finalrunde wirken unter dem Vorsitz von Sir Roger Norrington u.a. Rolf Becker, Prof. Dr. Peter Gülke, Dr. Wolfgang Hagen, Prof. Jorma Panula, Prof. Andreas Richter und rof. Gerd Uecker mit.
Die Finalisten
Evan Christ, geb. 1970 in Los Angeles(USA), studierte in Cambridge, Budapest und an der hochschule für Musik und Theater Leipzig. „001 Beginn der Förderunf durch den Deutschen Musikrat. Seit 2005 1. Kapellmeister der Wuppertaler Bühnen.
Mihkel Kütson, geb. 1971 in Tallinn (Estland), studierte in Estland und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 1999 Beginn der Förderung durch den Deutschen Musikrat. Ab Spielzeit 2007/2008 GMD des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Flensburg.
Hendrik Vestman, geb. 1974 in Tartu (Estland), studierte in Estland und an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 2002 Beginn der Förderung durch den Deutschen Musikrat. Seit 2006 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD der Städtischen Bühnen Münster.
Das Deutsche-Symphonie-Orchester Berlin bietet uns wieder Karten für 10.00€ an. Wollen Sie dabei sein wenn am Sonntag der Sieger ermittelt wird, dann melden Sie sich bitte schnell – Mittwoch /Donnerstag – bei Brigitte v. Engelhardt : Tel.322 78 58 – e-mail : brigitte.v.engelhardt@arcor.de Treffpunkt zur Kartenübergabe ist wieder in der Philharmonie, re vor den geschlossenen Philharmonikerkassen, ab 15.15 Uhr, bitte nicht später als 15.45 Uhr.
LESUNG
Buchpräsentation "estonia 2006 - Jahrbuch für estnische Literatur"
Lesung mit Mari Saat, fs, Jürgen Rooste
Moderation und Übersetzung Irja Grönholm
am Donnerstag, den 7. Dezember um 14 Uhr in der Botschaft der Republik Estland, Hildebrandstr. 5, 10785 Bln. (mit Voranmeldung bei Brigitte von Engelhardt: brigitte.v.engelhardt@arcor.de) und
am Samstag, den 9. Dezember um 21 Uhr im Club der Polnischen Versager, Torstr. 66, 10119 Bln. (ohne Voranmeldung).
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Nähere Informationen zur Lesung und zu den Schriftstellern/Lyrikern
Einzigartiges Konzert!
Lembe in der Theaterkapelle!
am 3.11.2006 ab 20:30 Theaterkapelle – Boxhagener Strasse 99 – 10245 Berlin
Karte à 10€/8€.
Überraschung, Entdeckung und Genuss, so kann man sich ein Konzert von Lembe vorstellen. Auf der Bühne führt sie das Publikum durch ein Labyrinth von Tönen und Sprachen, die sie selbst fantasiert. Durch ihre Stimme aus einer anderen Welt und ihre bewegende körperliche Sprache hat Lembe die Begabung, das Publikum zu fesseln. Lassen Sie sich auch wie viele Andere von dieser einzigartigen Künstlerin bezaubern!
weitere Informationen zu Lembe
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Samstag, 4.11.06, 20.00 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche, Schöneberg, Hauptstr. 48
ARVO PÄRT
Stabat Mater
Es sang vor langen Jahren
Pari Intervallo
sowie: Für Arvo von Andreas Peer Kähler (2005/6)
Christina Kaiser, Sopran
Claudia Türpe, Alt
Christian Mücke, Tenor
Julia Jahnke-Kähler, Violine
Käthe Kaye, Viola
Petra Kießling, Violoncello
Leitung und einführende Worte: Andreas Peer Kähler
Karten zu 15 € (ermäßigt 12 €) an der Abendkasse
Reservierung: Tel. 03329 – 69 03 07 oder <info@kudl-berlin.de>
Arvo Pärt wurde 1935 in Paide/Estland geboren und lebte lange Zeit in Berlin. Aus dieser Zeit stammt die Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit Andreas Peer Kähler und dem Kammerorchester Unter den Linden, deren letzte Station ein Konzert zum 70. Geburtstag Pärts im September 2005 war.
Ein künstlerisches Motiv des Konzerts ist die Frage nach der Mischung von vokalen und instrumentalen Klängen. Bei Pärts berühmtem Stabat Mater für drei Sänger und drei Instrumentalisten ist dies schon rein kompositorisch angelegt; dem Ideal der klanglichen Verschmelzung gehen wir aber auch experimentell nach, indem wir Pärts Werk Pari Intervallo (original für 4 Blockflöten) mit zwei Sängern und zwei Instrumentalisten besetzen. Auch die ergreifende Motette Es sang vor langen Jahren nach einem Gedicht von Clemens Brentano für Alt, Violine und Viola lässt die Instrumente „singen“ und behandelt die menschliche Stimme quasi instrumental.
Das Konzertprogramm wird komplettiert durch eine Pärt gewidmete Komposition Andreas Peer Kählers: Für Arvo (Uraufführung der Fassung für Mezzosopran, 2 Violen und Violoncello). Das in ihr vertonte chinesische Gedicht aus dem 17. Jahrhundert baut in wenigen Worten eine zauberhafte nächtliche Stimmung auf, lässt sich aber auch als eine imaginäre Beschreibung des Phänomen Pärts hören ...:
Hier am Gipfeltempel nachts ich stand;
Ich konnte die Sterne berühren mit meiner Hand.
Ein Schweigen war, ich wagte zu atmen kaum
Aus Angst, ich schreckte die Engel in ihrem Traum.
Die mitwirkenden Künstler sind Mitglieder des RIAS-Kammerchores bzw des Kammerorchesters Unter den Linden.
Klassik in Spandau
Samstag, den 2.September 2006, 19.30
Saisoneröffnungskonzert
Schirmherr: S.Exz. Dr. Clyde Kull
Botschafter von Estland
Erkki-Sven Tüür
Richard Strauss 1. Hornkonzert Es-Dur op. 11
Dimitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 1 f-Moll
Landesjugendorchester Berlin
Dirigent Vello Pähn
Horn Renate Hupka
Karten : 18 / 12 / 6 €
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"Das Estland der Gutshöfe - Zeugnisse deutschbaltischer Kultur"
Gutsarchitektur in Estland. Vom Historismus bis zum Jugendstil. Text und Fotos von Ants Hein.
Freitag, 18. August 2006,
18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Caputh, Schloss, Straße der Einheit 2
14548 Schwielowsee, OT Caputh
Zur Ausstellung gibt es noch zwei Begleitveranstaltungen:
„ Der deutschbaltische Adel in der russischen Provinz Estland und in Nordlivland
Politk, Kultur und Lebenswelt 1750 – 1850 “
Vortrag : Dr. des. Ulrike Plath, Hamburg
Mittwoch, 6. September 2006,
19.00 Uhr
Altes Rathaus
Am Alten Markt
14467 Potsdam
„ Die Gutshäuser Estlands
Abbild zweier Jahrhunderte europäischer Architekturgeschichte“
Vortrag mit Dias : Dr. Andreas Füllberth
Donnerstag, 14.September 2006,
19.00 Uhr
Altes Rathaus
Am Alten Markt
14467 Potsdam
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Brigitta Festival: Der Sommer in Estland ist lang - und vielfältig!
Ein Überblick über kulturelle Veranstalungen in Tallinn im August 2006 finden Sie bei uns:
eng / est
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Postimees vom 17.06.2006
Leelo Tungal: Kulvamatagi Kaunis?
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Bilder zum Baltischen Mittsommerfest vom 23. Juni aus dem Garten der Europäischen Akademie
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Jaan Kross: An Lennart!
Jaan Krossi järelehüüe president Merile
Baltische Woche vom 14.5. - 20.5.2006
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Zum Filmabend am 11.05. um 21:00 im Club der Polnischen Versager (Torstr.
66) wird gezeigt:
"Suvi"/ "Sommer" - Literaturverfilmung, Estnische SSR1976, 81 Min. (O mit engl. U)
Die bereits aus "Kevade" ("Frühling") bekannten Charaktere sind mittlerweile erwachsen geworden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Joosep Toots aus
Russland zurückgekommen, wo er Landwirtschaft studiert hat. Nun übernimmt er die Farm seines Vaters, Ülesoo. Gleichzeitig konkurriert er mit Kiir um die
Zuneigung von Teele. Teele allerdings hat beschlossen, ihr Herz nur an einen Bauern zu verschenken. Also entschließt sich auch Kiir, nach Russland zu
ziehen, um Landwirtschaft zu studieren.
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Dear Friends!
Have you already made your summer holiday plans? If not, then we offer
you a perfect opportunity to spend a beautiful and adventurous summer
vacation in Estonia! The Estonian Ministry of Foreign Affairs is happy
to inform you that its new Spring Quiz 2006 is ready! You will find the
Quiz clicking on the link: http://quiz.mfa.ee/. There are links to the Quiz on the Ministry’s English website http://www.vm.ee/eng and on the homepages of all of the Estonian embassies and foreign representations.
The quiz is in two languages, English and Russian. It includes 12
multiple-choice questions covering different aspects of Estonian life.
But as the year 2006 has been declared “the year of the theatre” in
Estonia, also in February the long-awaited new building of Estonia’s
Art Museum KUMU was opened, the great Estonian animator, Priit Pärn
celebrates his anniversary etc. a number of questions in the Spring
Quiz 2006 have been dedicated to the Estonian culture. With the help of
different Estonian Internet links, it should be fun and easy for
everyone to discover interesting facts about Estonia.
The main prize is a free trip to Estonia
for two (this includes: airfare, accommodation,meals, city tours etc.).
Other prizes, which include tour packages in Estonia, will be drawn
from among all the participants.
The Quiz will officially close on May 31 and the draw will take place on June1.
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Liebe Freunde des estnischen Films,
auf dem nächsten Filmabend am 6. April wird gezeigt:
KEVADE
Tallinnfilm 1969, 84 min., OmeU
Regie: Arvo Kruusement
Mit: Aare Laanemets, Riina Hein, Arno Liiver, Ain Lutsep, Margus Lepa
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Oskar Luts beschreibt das
Erwachsenwerden auf der Schule von Paunvere. Eine
semi-autobiographische Geschichte über Freundschaft und Leben in der
estnischen Provinz am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein estnischer
Filmklassiker.
Wie immer um 21 Uhr im Club der polnischen Versager, Torstr. 66 (U2 Rosa-Luxemburg-Straße).
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Mo 20.3. 19:30 Nachlese: Absolut meisterhaft - Kleine Sprachen in Berlin
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97
10435 Berlin
Kulturbrauerei
Mit Attila Bartis Ungarn Auguste Corteau Griechenland Slavenka Drakulić Kroatien Eeva Park Estland Laima Muktupāvela Lettland Herkus Kunčius Litauen und Eugenijus Alisanka Litauen
Moderation Helmut Böttiger Literaturkritiker, Berlin
Leipzig liest. Berlin desgleichen. Das hat Tradition. Zum vierten Mal haben
sich internationale Kulturinstitutionen zusammengetan, um Literaten ihrer
Länder auf der Leipziger Buchmesse vorzustellen. Fortgesetzt wird die Reihe
nach Abschluss der Messe in Berlin. Autoren aus sechs Ländern lesen kurze
Prosatexte inklusive der Übersetzungen. Die kleinen und großen Geschichten
überbrücken Europa vom Baltikum hin in den Südosten.
Kleine Sprachen große Literaturen bietet ein aktuelles Querlesen durch
Europa, die Nachlese einen kurzweiligen Abend in Gesellschaft von sechs
Sprachen. Zeit für Entdeckungen in Landschaften, die von den Verlagen, der
Presse wie dem ganzen Literaturbetrieb weniger beachtet werden, und dabei
voller Überraschungen sind.
www.literaturwerkstatt.org
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Liebe Freunde,
der nächste Estnische Filmabend steht vor der Tür, wie immer ohne
Eintritt, dafür auf Spendenbasis.
Do, 09. März, 21:00, "Club der polnischen Versager"
Torstraße 66, U2 Rosa-Luxemburg-Platz
Zu sehen gibt's die Deutschlandpremiere von "Tühirand"!
Außerdem halten wir noch eine weitere (filmische) Überraschung für euch
bereit!
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GIEDRE BARTELT GALERIE
Linienstr. 161/ Ecke Kleine Hamburger Str., 10115 Berlin Tel. 030/88 520 86
Fax 030/88 67 55 68
Liina Siib
Eye Strip
20. Januar - 18. März 2006. Öffnungszeiten: Di - Sa 14 bis 18 Uhr
Eröffnung: Freitag, 20. Januar 18 - 21 Uhr
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog u.a. mit Texten von Jan Kaus
Liina Siib (*1963, Tallinn) begann als eine der ersten KünstlerInnen
Estlands, digital bearbeitete Fotografie anzuwenden. Von Anfang an war ihr
Thema die menschliche Natur mit ihren komplizierten Beziehungen zwischen der
Kindheit und der Welt der Erwachsenen. Die Künstlerin dringt zu den
verborgenen Facetten vor und schafft dadurch immer vielschichtigere und
weiter herausgearbeitete Systeme von Allusionen. Sie wählt einen sehr nahen
Blick auf jenen erregenden Augenblick, in dem sich das Kind wünscht, so
schnell wie möglich erwachsen zu werden, und auf jene Bilder, die sich der
Kindheit als Welt der Erwachsenen präsentieren. Bisweilen blitzt in ihnen
tiefe Traurigkeit auf - hervorgerufen durch die unerläßliche Unterwerfung
der Erwachsenen unter unabänderliche Regeln und das Unvermögen, Kindern bei
ihren Aktivitäten und Spielen Trost zu spenden.
"Die Digitalisierung hat den Fotografien Siibs eine besondere
Dimension der Realität verliehen, eine Art Raum. Sie unterscheidet diese
Bilder von der sogenannten dokumentarischen Kunst und von der Welt, die das
Alltagsleben objektiv darstellt. Es geht hier nicht darum, eine künstliche
Welt im Gegensatz zur tatsächlichen Realität zu erschaffen. Wie viele andere
Aspekte in Liina Siibs Schaffen bewegt sich auch der Realitätsbegriff auf
dem schmalen Grat zwischen zwei nicht eindeutig unterscheidbaren Seiten."
Sirje Helme, Direktorin des KUMU - Museum für Neue Kunst, Estland
"Die Plakate des Projektes "Movie Posters" (2001 - 2004) werben für
Filme und Darsteller, die es nicht gibt. Jedes Plakat ist mit einem Satz
versehen, der den Film zusammenfaßt. Die Plakate interpretieren verschiedene
Filmgenres, wie z.B.: Action-, Horror-, Dokumentarfilme, neorealistische
Dramen, Schwulen- und Lesbenfilme, Musicals, Romanzen usw. Unerfüllte Träume
werden in Märchen oder in Filmen unterschiedlicher Genres Wirklichkeit. Wie
durch ein Wunder simuliert die Handlung Perfektion. Den Zuschauern wird die
Möglichkeit gegeben, sich mit liebenswerten Helden zu identifizieren. Die
Plakate gehen zurück auf Aufnahmen der Autorin an den unterschiedlichsten
Schauplätzen in aller Welt."
Liina Siib über "Movie Posters"
"Die Serie "Feigenblätter" (2002/2004) hinterfragt kulturelle
Konventionen, indem sie ein ´fotografisches Herbarium` von Feigenblättern
aus Marmor- oder Gips vorführt. Die Beispiele wurden auf öffentlichen
Plätzen oder in Museen und Parks in Tallinn und London aufgenommen. Einst
versah man Skulpturen mit Feigenblättern, um den Blick des Betrachters vor
diskreten Orten einer nackten Figur zu schützen. Die Konventionalität der
Nacktheit an einem öffentlichen Platz ist auch heute mit der immer noch
vorhandenen Klassenideologie verbunden. Bedenkt man aber die Besonderheiten
unterschiedlicher Skulpturentypen (Kaiser, junges Mädchen, Gott der alten
Griechen), so werden heutzutage eher die Skulpturen durch die über den
intimen Teilen angebrachten Feigenblätter vor anzüglichen Blicken der
Betrachter geschützt. Von hier aus entwirrt sich das Thema der
verhängnisvollen Einengung des privaten Raums, und das Feigenblatt könnte
gut und gerne anfangen, das Private anzudeuten, anstatt den Sündenfall und
die Vertreibung aus dem Paradies zu markieren."
Liina Siib über "Feigenblätter"
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EMERGING IDENTITIES – EAST!
>Berlin - Bratislava - Budapest - Ljubljana - Prag - Riga - Tallinn - Vilnius - Warschau<
Junge Architekten aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten im Deutschen Architektur Zentrum
Ausstellungseröffnung am 24.11.05, 19 Uhr
Mehr als 70 junge Architekturbüros
werden in der Ausstellung „Emerging Identities –
EAST!“ im Deutschen Architektur Zentrum DAZ vorgestellt.
Ausgehend von Berlin präsentiert die Ausstellung einen
architektonischen Streifzug durch die zeitgenössische Baukultur in
den Metropolen der neuen mittel- und osteuropäischen
EU-Länder. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den gebauten
Projekten junger Architekten. Die Präsentation wird durch das und
ein länderspezifisches ergänzt und vertieft.
Ausstellung vom 24. November 2005 – 20. Februar 2006 im Deutschen Architektur Zentrum DAZ,
Köpenicker Str. 48/49 in 10179 Berlin – Mitte.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Di–Fr 10–18:00
und Sa/So 14–18:00 Uhr. Geschlossen über die Feiertage vom
20.12.2005 - 03.01.2006
www.daz.de
Networks: Young Architects in Estonia, Latvia and Lithuania
Innovative Architektur aus dem Baltikum
15.02.2006, 19 Uhr Deutsches Architektur Zentrum (DAZ)
Tautsaal, Köpenicker Str. 48/49
10179 Berlin
weitere Infos hier
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zum Filmabend am 9.02. um 21:00 im Club der Polnischen Versager (Torstr. 66) wird gezeigt:
ESTLAND MON AMOUR von Sibylle Tiedemann
D - 2004 -93 Min. - 35mm, Farbe - 1: 1,66 - Dolby SRD
Die Regisseurin ist anwesend und steht nach dem Film für Fragen zur Verfügung.
"Komm
mit, ich zeige Dir mein Sommerland! Weißt Du, wo Estland
überhaupt liegt? Mittendrin im Leben!", sagte der große
Bruder zur kleinen Schwester. Vor Jahren war Klaus Tiedemann ins
Baltikum aufgebrochen, auf der Suche nach seinen Wurzeln und nach einem
selbstbestimmten Lebensweg. In einem Fischerdorf im Nordosten Estlands
hatte er sein Paradies gefunden. Dort fand er 1996 auch den Tod, aus
ungeklärter Ursache und unter bizarren Umständen. Seine
Schwester, die Regisseurin Sibylle Tiedemann, begibt sich auf den Weg
nach Estland, auf den Spuren ihres Bruders, auf der Suche nach
Antworten. Ein berührender Film über die Begegnung mit einem
geheimnisvollen Stück Erde namens Estland, über die Suche
nach Lebensinhalten, über Abschiednehmen - und das Lächeln im
Neubeginn.
Der Flyer zum Film
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>ESTNISCHER FILMABEND AM 08.12.05<
Liebe Filmfreunde,
am 08. Dezember um 21:00 im "Club der polnischen Versager"
(Torstrasse 66, U-Rosa-Luxemburg-Platz)
Viimne reliikvia (Die letzte Reliquie)
Estnische
SSR, 1969 I Regie: Grigori Kromanow I Darsteller: Alexander Goloborodko
- Ingrid Andrin - Elsa Radsinja - Rolan Bykow - Eve Kivi
"Der
Führer eines Bauernaufstandes gegen Adel und Klosterherrschaft im
16.Jahrhundert muss mancherlei Gefahren bestehen, ehe er die Dame seinesHerzens aus
klösterlicher Gewalt befreien kann." Ungefähr so lässt
sich die estnische Version von Robin Hood beschreiben. Der Soundtrack
(mittlerweilegibt es auch schon Rockversionen) gehört zum
estnischen Kulturgut - jedesKind kann die Melodien pfeifen und die
Lieder rückwärts singen.
Nach
dem Film gibt es der Adventszeit angemessen Glühwein aus
estnischerProduktion mit einem Extraschuss Inselwodka. Dazu legt DJane
Plotnikova ausSt. Petersburg osteuropäische Weihnachtslieder auf.
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Armsad sõbrad!
Meie jõulupidu toimub laupäeval, 17. detsembril 2005 kell 16
Soome keskuses Schleiermacherstr. 24a, 10961 Berliin-Kreuzbergis. Palun
andke mulle oma tulekust kuni 12. detsembrini 2005 teada! Lastele tuleb
jõuluvana, seepärast teatage palun ka lapse nimi, vanus ja
keel. Jõulupakk maksab 5 €. Võtkem taas kaasa midagi
maitsvat ja hea tuju! Kõik on teretulnud!
Ilusat advendiaega ja kohtumiseni jõulupeol!
Peotoimkonna nimel
Silvi Wiezer
Tel: 030-80 49 85 68 Faks: 030-80 49 85 70
e-post: silvi@wiezer.de
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Liebe Freunde!
Unser Weihnachtsfest findet am Samstag, den 17. Dezember 2005 um 16 Uhr
im Finnland-Zentrum in der Schleiermacherstr. 24a in 10961
Berlin-Kreuzberg statt. Eine Anmeldung ist bis zum 12. Dezember 2005
erforderlich! Für unsere Kinder kommt der Weihnachtsmann, teilen
Sie mir bitte den Namen, das Alter und die Sprache Ihres Kindes mit.
Ein Weihnachtsgeschenk kostet 5 €.
Nehmen wir alle – wie gewohnt – etwas Leckeres mit! Alle sind herzlich willkommen!
Eine wunderschöne Adventszeit!
Im Namen des Festkomitees
Silvi Wiezer
Tel.: 030-80 49 85 68 Fax: 030-80 49 85 70
E-Mail: silvi@wiezer.de
>Estnische Produkte auf Berliner Weihnachtsmärkten<
Auf den Berliner Advents- und
Weihnachtsmärkten bietet sich wieder die Gelegenheit, etwas
Estnisches zu kaufen. Tiiu Sepp ist mit ihrer Ware im Museum
Europäischer Kulturen am 3. - 4.12.2005 von 11 – 18 Uhr:
„Markt der Kontinente“, Arnimallee 25 in 14195 Berlin – U 3 Dahlem Dorf.
Während der gesamten Adventszeit ist der Stand von Olaf Lukk direkt vor dem Cafè Fester auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt
Ein neuer Stand auf Berliner Märkten: "Kiek in de Kök": Olaf Schwentje hat ein Warenangebot von Herrstellern aus Estland.
- Donnerstag: Kollwitzplatz / Prenzlauer Berg 12.00-18.00
- Freitag: Matterhornstr. / Schlachtensee 8.00 - 13.00
- Sonnabend: Domäne Dahlem und Clayallee (Kastanienhof) / Zehlendorf
Jeweils 14tägig im Wechsel 8.00 bis 13.00 (am 3.12 Domäne Dahlem)
Zusätzliche Adventsmärkte von Herrn Schwetje:
3.12. Matterhornstr. / Schlachtensee 12.00-18.00
4.12. Kollwitzplatz / Prenzlauer Berg 12.00-18.00
11.12. und 18.12. Kollwitzplatz 12.00-18.00
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- Estnischer Filmabend am 10.11.05 im Club der polnischen Versager (Torstr. 66) um 21 Uhr
- Noor pensionär / Der junge Rentner
Komödie, Estnische SSR 1972, 80 Min., OmU (englisch), s/w
Regie: Sulev Nõmmik
Eines
schönen Tages hängt der Tänzer Pukspuu seine
Ballett-Schuhe an den Nagel und geht in Rente. Nun sucht der noch junge
Mann nach einer neuen Beschäftigung. Nachdem sich der
Schöngeist mit wenig Erfolg in verschiedenen praktischen
Tätigkeiten versucht hat, bietet sich ihm plötzlich eine neue
Chance als Hauslehrer. Über mangelnde Beschäftigung kann sich
der junge Rentner nun schon bald nicht mehr beklagen, denn eine
aufsässige junge Dame und eine rabiate Pilotin wirbeln sein Leben
ganz schön durcheinander…
Noor pensionär
ist eine liebevolle Komödie, die sich durch rasantes Tempo und
ihren charmanten Humor auszeichnet. In Estland besitzt sie Kultstatus.
Schauspieler: Ervin Abel - Noor pensionär, Lia Laats - Mother, Helmut Vaag - Leopold, Leida Rammo - Laine, Marika Samussenko - Daughter, Lisl Lindau - Employment officer